Berichte 2016

30./31.07.2016 Mönchengladbach. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach errang Fabian Müller / TSV 1880 Schwandorf in der Altersklasse U20 einen sehr guten 8. Platz über die 400m Hürden.

Trotz der sehr knappen Anreise am Samstag nach Mönchengladbach konnte sich Fabian Müller in seinem erst 2. 400m Hürdenlauf in 55,94Sek spät nachmittags über den Vorlauf für das Finale am Sonntag qualifizieren. Eine kleine Schrecksekunde gab es gleich beim Start, da dieser aufgrund eines Frühstarts mit Disqualifikation eines Läufers wiederholt werden musste. Da Fabian Müller nicht der Verursacher des Fehlstartes war, durfte erneut an den Start. Nicht schlecht lief es für ihn auf den ersten 250m. Hier konnte er den gleichmäßigen Schrittrhythmus zwischen den Hürden recht gut finden. Sein erstes Ziel, das Finale am Sonntag mit bestreiten zu dürfen, hatte er damit erreicht.

Fabian Müller

Fabian Müller im Finale des 400m-Hürdenlaufs bei der Deutschen Meisterschaft

Am Sonntag Nachmittag beim Aufwärmen spielte das Wetter seine Kapriolen aus. Kurz vor dem Start des Finallaufes ging ein Wolkenbruck über dem Stadion nieder. Die Wettkämpfe mussten kurzfristig verschoben werden. Hier galt es für die Athleten vor allem die Muskeln in der Zwangspause warm zu halten. Nach dem Regenguss ging es für alle noch zum Finalstart. Fabian Müller hatte für seine Körpergröße die etwas undankbare Innenbahn mit dem engen Kurvenradius als Laufbahn, dafür aber alle anderen Läufer vor sich im Blickfeld. Am Start kam er ganz gut weg und konnte zwischen den ersten fünf Hürden mit relativ gleichmäßigen Schritten laufen. Bei der 5. Hürde musste er etwas dribbeln was ihm Tempo kostete. Bis dahin lag er aussichtsreich auf Position 4-5. Nach ca. 320m merkte man, dass die Kraft etwas nachließ. Bei den letzten beiden Hürden versuchte er noch etwas Druck aufzubauen und die letzten Körner zu mobilisieren. Mit seinen Konkurrenten konnte er nicht mehr ganz mithalten, kam aber in 55,53Sek und einer neuen persönlichen Bestzeit über die 400m Hürden auf Platz 8 ins Ziel. So weit vorne platziert war er bisher auch noch nicht auf einer Deutschen Meisterschaft.

Regensburg 30.07.2016. Bei den Oberpfalzmeisterschaften im Mehrkampf gewann Marco Sächerl den Oberpfalztitel im 5-Kampf der Jugend U18. Mit am Start war auch Marek Wittmann, der Platz 6 im 4-Kampf in der M14 belegte.

Wie jedes Jahr am letzten Juliwochenende trafen sich die oberpfälzer Mehrkämpfer zu ihren Titelmeisterschaften in Regensburg. Einen starken Wettkampf lieferte Marco Sächerl am Samstag bei sehr guten Leichtathletikbedingungen. Gleich in der ersten Diziplin zeigte er, dass er eine gute Form mitbrachte. In 12,02Sek verpasste er nur ganz knapp erstmals eine 11er Zeit. Im Anschluss daran erzielte er gleich beim Weitsprung nochmals eine neue persönliche Bestweit mit 5,64m. Das Gleiche gelang ihm mit 9,93m beim Stoßen mit der 5kg Kugel. Die große Unbekannte war aber der Hochsprung. Hier überraschte er mit 1,78m, die ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung bedeuteten. Dass er 400m zu laufen versteht hatte er im Laufe der Saison schon gezeigt. Mit 53,62 blieb er zwar etwas unter seiner persönlichen Bestzeit, aber als 5. Disziplin im Mehrkampf war dies eine sehr gute Leistung für ihn. Am Schluss musste er nicht mal um den Sieg zittern. Mit neuer persönlichen Bestleistung, die 5. an diesem Tag, gewann er mit 2903 Punkten und einem Vorsprung von 339 Punkten vor dem zweitplatzierten die Oberpfalzmeisterschaft im 5-Kampf der Jugend U18.

Mario Sächerl

Mario Sächerl Oberpfalzmeisterim Fünfkampf

icht ganz so gut wie beim 4-Kampf in Amberg vor 4 Wochen lief es bei Marek Wittmann. Dort gelang ihm mit 1862 Punkten einen sehr guten Mehrkampf. In Regensburg wäre er damit Vizemeister geworden. Am Samstag erreichte er mit 1749 Punkten den 6. Platz. Seine Einzelleistungen waren über die 100m 12,99Sek, im Weitsprung 4,93m, Kugelstoßen 6,66m und der Hochsprung 1,45m. Als Trost bleibt ihm noch, dass er mit seinem Amberger Mehrkampf in der oberpfälzer Jahresbestenliste aktuell den 2. Platz belegt.

Marek Wittmann

Marek Wittmann beim 100m-Start

Erding 16./17.07.2016. Am letzten Wochenende fanden in Erding bei hervorragenden Stadion- und Wetterbedingungen die Bayerischen Leichtathletikmeisterschaften der Jugend U18/20 statt. Einige Sportler des TSV 1880 Schwandorf konnten sich für die Meisterschaft qualifizieren und kämpften um die vorderen Plätze mit. Felix Müller gewann die bayer. Vizemeisterschaft und Fabian Müller belegte zweimal Platz 3.

Für die Überraschung sorgte Felix Müller im Speerwurf. Erst im Frühjahr entschied er sich wieder Wettkämpfe zu bestreiten. Beim Bayerncup in Kitzingen qualifizierte er sich dann mit einem Wurf knapp über die 50m für Erding. Am Sonntag startete er wieder mit einem Wurf über die 50m. Damit lag er nach dem ersten Durchgang auf Platz 5. Im 4. mit 52,00m konnte er sich auf Platz 4 verbessern. Mit seinem vorletzen Versuch gelang ihm dann der große Wurf. Mit neuer persönlichen Bestweite von exakt 54,00m errang er den Bayer. Vizetitel im Sperrwurf.

Sein Bruder Fabian Müller startete über die langen Sprintstrecken. Am Samstag ging er über die 400m Zeitläufe als einer der Mitfavoriten ins Rennen. Beim Start verlor er gegenüber seinen Konkurrenten etwas an Zeit. Nach 200m lag er sicher auf Platz 3 im Rennen und konnte sich aber auf dem letzten Teilstück nicht entscheidend verbessern. In 49,99Sek erreichte er als Dritter das Ziel. Am Sonntag musste er erst über den Vorlauf über die 200m Distanz. In 23,11Sek sprintete er mit der zweibesten Zeit ins Finale. Trotz etwas schwerer Beine aus den beiden Läufen vom Vortag bzw. Vormittag steigerte er sich im Endlauf nochmal auf 22,88Sek und kam damit als Dritter ganz nahe an seine persönliche Bestzeit heran. Insgesamt fehlten nur 11 Hundertstel zum Bayer. Vizetitel über 200m.

Fabian Müller (re) mit seinem Bruder Felix

Ganz gut läuft es in diesem Jahr wieder bei Daniela Gantschir über die Kurzsprintstrecke 100m in der wU20. Als persönliches Ziel steckte Sie sich die Finalteilnahme. Über den Vorlauf qualifizierte sie sich als 7. in 12,69Sek für den Endlauf. Fast die gleiche Zeit gelang ihr hier mit 12,70Sek und damit am Ende Platz 8. Mit etwas Rückenwindunterstützung wäre eine neue persönliche Bestzeit möglich gewesen.

Daniela Gantschir beim Zieleinlauf (rechts)

Mit der 4x100m Staffel der wU20 SG-SWC Regensburg / TSV Schwandorf war eigentlich Platz 3 realistisch anvisiert. Gleichzeitig sollte damit auch die Qualifikation für die Dt. Meisterschaften in Mönchengladbach erreicht werden. Leider gab es Wechselprobleme im ersten Teil des Rennens, was zum Überlaufen des Wechselraumes 1 führte. Die beiden Schwandorferinnen Daniela Gantschir und Elisa Leitner als Läuferin 3 und 4 konnten diesen Rückstand nicht mehr aufholen. Zudem wurde die Staffel im Anschluss disqualifiziert.

Als Küken in der TSV-Mannschaft ging Marco Sächerl über die 400m der U18 bereits am Samstag an den Start. Aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle in den letzten Wochen konnte er sich nicht so auf die Meisterschaft vorbereiten, wie er es sich vorstellte. In 53,33Sek kämpfte er sich als 3. in seinem Zeitlauf über die Ziellinie. Am Ende konnte er sich noch unter den Top-Ten Bayerns auf Platz 9 einreihen. Als dritter Läufer ging er auch zusammen mit seinen Staffelkollegen Felix und Fabian Müller und dem Neuregensburger Mark Steger über die 4x100m Stadionrunde der Startgem. SWC Regensburg-Schierling/ TSV Schwandorf an den Start. In 45,25Sek erzielten sie ihre Jahresbestzeit und Platz 7.

Fabian Müller übergibt auf Marco Sächerl

Bei den Bayer. Meisterschaften in Hösbach belegte Fabian Müller / TSV 1880 Schwandorf den 3. Platz über die 400m Hürden bei den Junioren/U23.

Überraschend war es schon für die Trainer, als Fabian Müller im Vorfeld der Meisterschaft den Wunsch äußerte sich über die 400m Hürden zu versuchen. Und dann gleich bei den Bayerischen Meisterschaften. Die Qualifikation hatte er aufgrund seiner guten 400m Zeit in der Tasche. Fraglich war nur die Technik über den Hürden, wird er den gleichbleibenden Rhythmus der Schritte zwischen den Hürden schaffen? Die 400m Hürden gelten als sehr anspruchsvolle Disziplin, da sie neben der notwendigen Schnelligkeit, Ausdauer und dem Stehvermögen auf den letzten Metern auch noch eine gute Technik über den Hürden vom Läufer fordert.

Nach knapp zwei Wochen Vorbereitung auf der Bahn startete Fabian am letzten Samstag. Auf den ersten 200m war er ganz gut unterwegs, dann musste er erkennen, dass die Hürdentechnik noch ausbaufähig ist. Bei der achten von zehn Hürden kam er fast zu Sturz und schaffte es trotzdem als eigentlich noch U20-Läufer in der älteren Altersklasse der Junioren in 55,56 Sek. sich die Bronzemedaille zu erkämpfen. Mit der erreichten Zeit liegt er in der aktuellen Bestenliste der U20 auf den 7. Platz in Deutschland. Damit stellt sich für ihn die Frage, soll er über die 400m Flachdistanz oder über die Hürden am letzten Juliwochenende bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften der Jugend in Mönchengladbach starten? Man wird sehen, wie er sich entscheidet. An diesem Wochenende startet er erst einmal bei den Bayer. U20 Meisterschaften in Erding über die 400m ohne Hürden. Weiter vom TSV 1880 Schwandorf in Erding haben sich für diese Meisterschaft sein Bruder Felix Müller im Speerwurf, Daniela Gantschir über die 100m und 4x100m gemeinsam mit Elisa Leitner in der Startgemeinschaft SWC Regensburg/Schwandorf qualifiziert.

Fabian Müller beim Zieleinlauf

Unter hervorragenden Leichtathletik-Bedingungen starteten am vergangenen Sonntag neun Schwandorfer Nachwuchsathleten der Leichtathletik Abteilung des TSV Schwandorf in Bad Kötzting bei den Kreismeisterschaften der U10 und U12. Insgesamt erreichten sie drei Kreismeistertitel und 10 Stockerlplätze.

Seinen ersten Wettkampf bestritt Maximilian Achhammer. Der Schüler, der erst seit drei Wochen aktiv bei den Leichtathleten trainiert, zeigte sein enormes Potential mit dem Gewinn zweier Kreismeistertitel. Über die 50m lief er eine hervorragende Zeit von 7,73sek, mit welcher er nun die Oberpfälzer Bestenliste seiner Altersklasse anführt. Sehr souverän siegte er auch im Weitsprung mit einer Weite von 4,41m. Damit sprang er fast einen halben Meter weiter als der Zweitplatzierte. Über 800m wurde er mit einer Zeit von 2:50,0 min Zweiter und im technisch anspruchsvollen Hochsprung mit 1,20m Dritter.

Maximilian Achhammer bei seinem ersten Wettkampf

Den dritten Titel für die Schwandorfer gewann Emily Helbling Ballweitwurf mit starken 34m.

Lina Mauerer wurde sowohl im Weit- als auch im Hochsprung Dritte mit 1,20m und 3,57m. Sie bewies damit ihr großes Sprungtalent. Auf der 800m Strecke wurde sie mit 3:07min Fünfte.

Lina Mauerer

Vizekreismeister wurde die 4x50m Staffel der U10. Luca Böckl, Louis Böckl, Julius Fuhrmann und Lukas Stangl erreichten nach 38,32sek hinter dem SWC Regensburg und zwei Hundertstel vor dem TV Bad Kötzting das Ziel.

Die 4x50m Staffel der U10 wurde Vizekreismeister

Julius sicherte sich weiterhin noch zwei Dritte Plätze im 50m Lauf – 9,26sek – und im Weitsprung – 3,10m.

Zweimal Fünfte wurde Lina Woppmann, bei ihrem ersten richtigen Wettkampf. Über 50m kam sie nach 8,98sek ins Ziel, im Weitsprung erreichte sie eine Weite von 3,17m. (sdg)

Einen weiteren Höhepunkt der Saison für die Leichtathleten des TSV 1880 Schwandorf brachten am vergangenen Samstag die Oberpfalzmeisterschaften in Regensburg. 14 Titel und viele weitere Top 3 Platzierungen waren die Ausbeute der jungen Schwandorfer Athleten.

Jeweils drei Titel konnten die Brüder Fabian und Felix Müller für sich verbuchen. Fabian gewann in der U20 sowohl den 100m als auch den 200m Lauf mit einer knappen Sekunde Vorsprung vor dem Zweitplatzierten in 11,45 bzw. 22,98 sek. Er sicherte sich mit einer Weite von 6,33m auch den Sieg im Weitsprung. Sein Bruder war ebenfalls in der U20 in allen Wurfdisziplinen am Start. Souverän gewann er das Kugelstoßen (12,87m), den Diskuswurf (31,02m) und den Speerwurf mit 49,88m. Gemeinsam liefen die Brüder auch mit der 4x100m Staffel zum Sieg und sicherten sich somit fast alle zu vergebenen Titel in der U20.

Fabian Müller schon Ausgangs der Kurve im 200m klar in Führung

Die identische Anzahl an Oberpfalzmeistertitel holte sich Daniela Gantschir in der weiblichen U20. Wie Fabian war sie auf allen Kurzsprintdistanzen und mit der Staffel erfolgreich. Speziell der erste 200m Lauf nach über einem Jahr Pause war dabei für die Athletin sehr erfreulich, da mit einer Zeit von 26,58sek an damalige Bestzeiten angeknüpft werden konnte und nun die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft neben den 100m auch über die 200m Distanz gesichert ist.

Daniela Gantschir souverän

Vereinskollegin Elisa Leitner konnte zwei Titel im Dreisprung und mit der Staffel mit zurück in ihre neue Wahlheimat München nehmen.

Je ein Titel ging auf die Konten von Hanna Smedseng mit 24,20m im Speerwurf der w14 und Marek Wittmann bzw. Theresa Schneider.

Theresa lief über die 800m ein sehr taktisches Rennen. Von Beginn an blieb sie dicht hinter der Favoritin aus Bad Kötzting und konnte diese am Ende dank eines Schlusssports besiegen. Freuen konnte sie sich besonders über eine Steigerung ihrer persönlichen Bestleistung um fast 10 Sekunden auf eine neue Bestzeit in 2:32,74 min.

Ebenso über die 800m sicherte sich Marek Wittmann den Sieg in der M13. Damit wurde er seiner Favoritenrolle gerecht und lief das Rennen klar in einer Zeit von 2:31,54min nach Hause. Marek wurde zudem im Weitsprung mit einer Weite von 4,99m mit nur 3 cm Rückstand Vizemeister und auf der 100m Sprintdistanz mit 13,05sek Dritter.

Marek Wittmann 800m-Meister

In der W13 war Hanna Smedseng am Samstag die beste Schwandorferin. Mit einem unerwarteten Sieg im Speerwurf mit einer Weite von 24,20m im 6. Versuch, dem Vizemeistertitel im Kugelstoßen und einem dritten Platz mit der 4x75m Staffel in einer Bestzeit von 42,15sek gemeinsam mit Lisa Birzer, Katrin Hölldobler und Paula Broichhausen.

Hanna Smedseng gewint den Speerwurf

Matthias Schwarz wurde in der M15 mit übersprungenen 1,52m im Hochsprung Dritter. Den gleichen Platz belegte sein Bruder Andreas Schwarz ebenfalls im Hochsprung in der Altersklasse M12. Mit 7,54m schaffte Victoria Wagner im Kugelstoßen der W14 den Sprung auf Platz 3. (sdg)

Das vergangene Wochenende bot ein traumhaftes Leichtathletik Wetter. Mit Daniela Gantschir, Fabian Müller und Marco Sächerl waren drei Schwandorfer Leichtathleten des TSV 1880 Schwandorf bei der Sparkassen Gala im Regensburger Universitätsstadion im Vorprogramm am Start. Viele gute Bestleistungen und für Fabian Müller die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft waren die Ausbeute der drei Schwandorfer.

Bereits am Samstag bestritt Fabian Müller in der Männerkonkurrenz, welcher er eigentlich erst im kommenden Jahr angehören wird, seinen ersten 400m Lauf in dieser Saison. Im F-Endlauf lief er mit einer Zeit von 49,81sek klar die erforderte Qualifikation von 50,20sek für die Deutsche Meisterschaft in Mönchengladbach Ende Juli.

Am Sonntag bot die Gala den Schwandorfern perfekte Bedingungen für die 100m Strecke. Die Veranstalter werben mit Rückenwind Garantie, welche durch das „Drehen der Bahn“ (es wird vom Ziel aus in Richtung Start gelaufen) ermöglicht wird. Auch viele hochkarätige Leichtathleten, wie z.B. den Deutschen Rekordhalter über 100m Julian Reus lockt dies jedes Jahr nach Regensburg.

Im Vorprogramm der Großen stellte Daniela Gantschir in der Altersklasse U20 mit 12,63sek eine neue persönliche Bestleistung auf.

Daniela Gantschir auf Bahn 1

Dies bedeutet für sie die Qualifikation zur Süddeutschen Meisterschaft in der älteren U23 Klasse. Fabian Müller stellte mit einer Zeit von 11,38sek seine Jahresbestleistung von 2016 auf und auch Marco Sächerl lief in der U18 eine ansprechende Zeit von 12,23sek. (sdg)

Das nicht nur die „großen“ Leichtathleten des TSV 1880 Schwandorf heuer Bestleistungen abrufen können bewiesen fünf Schwandorfer Nachwuchsleichtathleten am vergangenen Dienstag bei der zweiten Kinderleichtathletik Kreisschülerrunde in Regensburg.

In einer Mannschaft mit drei jungen Athleten des SWC Regensburg holten sich Julius Fuhrmann, Luca Böckl, Louis Böckl, Joshua Hofmann und Lina Woppmann mit ihrer Mannschaft „TSV SWC Känguruhs“ souverän den ersten Platz.

Julius Fuhrmann beim Hürdenlauf

Die fünf Schüler, die zum großen Teil der Altersklasse U10 angehören, traten in den Disziplinen Hoch-Weitsprung, Bananenkistenstaffel und „Biathlon“ an. Besonders im „Biathlon schnitt das Team sehr gut ab. Bei dieser Disziplin der Kinderleichtathletik – bei der es vor allem darum geht, die Kinder an spätere Disziplinen heranzuführen und den Spaß am Sport zu vermitteln – musste jeder wie beim richtigen Biathlon eine Runde laufen, anschließend Hütchen von einer Bank herunterwerfen und für nicht getroffene Hütchen eine kleine Strafrunde absolvieren. So sind für später vor allem die Disziplinen im Bereich Ausdauer und Wurf gefordert. Die Staffel der „Känguruhs gewann diesen Wettkampf klar mit fünf Sekunden Vorsprung.

Hoch-Weitsprung - Lina Woppmann

Am Ende wurden die Punkte, die für jede einzelne Disziplin gesammelt werden konnten, addiert und zu einem Gruppenergebnis zusammengefasst. Punktgleich mit der Mannschaft „SWC Adler“ holten die fünf Schwandorfer sich Platz eins bei dieser Kreisschülerrunde. Der nächste Wettkampf für den Nachwuchs findet Ende Juni ebenfalls in Regensburg statt. (sdg)

Den Vatertag verbrachten die Leichtathleten des TSV Schwandorf am Bayern Cup in Kitzingen. Bei diesem Wettkampf geht es um die Leistungen, die eine ganze Mannschaft gemeinsam erreicht. In jeder Disziplin startet je ein Athlet und bekommt je nach seiner Platzierung Punkte, die dann der Mannschaft angerechnet werden.

Die Gruppe mit den meisten Punkten gewinnt am Ende die Bayerische Meisterschaft "den Bayern Cup". Gemeinsam mit dem SWC Regensburg waren vier Schwandorfer sowohl in der U20 männlich, als auch in der U20 weiblich am Start. Über 100m bestätigte Daniela Gantschir ihre gute Form mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 12,65sek. Dies bedeutete Rang 3 und sieben Punkte für die Mannschaft. Auch in der 4x100m Staffel brachte sie der Mannschaft als dritte Läuferin gemeinsam mit den Regensburgerinnen Lena Schmidt, Kathi Hübner und Sophie Sachsenhauser mit einer Zeit von 50,61sek entscheidende sechs Punkte für die Gesamtwertung. Insgesamt erreichten die Mädels gemeinsam in allen Disziplinen 60 Punkte und wurden somit vor der Mannschaft der LAC Quelle Fürth Vizebayerischer Meister.

Daniela Gantschir mit neuer 100m Bestleistung

Bei den U20 Jungs waren aus Schwandorf die Müller Brüder Fabian und Felix und Marco Sächerl die Hoffnungen für die Mannschaft der Startgemeinschaft. Fabian wurde im Weitsprung mit einer für einen Sprinter hervorragenden Weite von 6,30m Zweiter. Die 100m sprintete er in einer Zeit von 11,42 was Rang Eins bedeutete.

Fabian Müller trotz Abi-Stress mit sehr guten Leistungen

Auch in der Staffel war Fabian im Einsatz. Marco Sächerl lief die 400m Distanz. Von einer Grippe geschwächt konnte er nicht auf seine vollen Kräfte zurückgreifen, kämpfte sich aber dennoch mit einer Zeit von 55,75sek auf Rang Sieben. Felix Müller war für alle drei Wurfdisziplinen die der Bayern Cup fordert gemeldet. Im Kugelstoßen wurde er mit 13m Vierter, den Diskus beendete er mit einer Weite von 33,02m und in seiner Paradedisziplin dem Speerwerfen warf er 50,14m was ihm Platz Drei brachte. Von 58 Punkten die die Jungs am Ende für sich verbuchten, wurden 41 von Schwandorfer Athleten erzielt. Am Ende reichten die Punkte der U20 für Rang Fünf in der Mannschaftswertung. (sdg)

Ex-Bayernmeister Felix Müller beim Speerwurf

Daniela Gantschir startete am Samstag zusätzlich in Regensburg am Rolf- Watter-Sportfest. Bei Gegenwind und starker Konkurrenz aus ganz Bayern lief sie eine Zeit von 12,75 sek, was Rang Fünf bedeutete. Nur wenige Hundertstel trennten sie dabei von einem Platz unter den ersten Drei. Fabian Müller, der für die 100m und 200m Distanz gemeldet war, verzichtete aufgrund seines am Montag stattfindenden Sportabiturs auf den Start.(sdg)

Der vergangene Samstag war ein erfolgreicher für Julia Meier und Katrin Hölldobler von den Leichtathleten des TSV 1880 Schwandorf. Bei den Oberpfalzmeisterschaften Block in Burglengenfeld konnten verletzungsbedingt leider nur zwei Schwandorferinnen antreten, diese vertraten ihre Mannschaft aber bravourös.

Als Mitfavoritin in der W13 startete Julia Meier im Block Wurf. In allen fünf Disziplinen, die sie zu bestreiten hatte erreichte sie eine neue persönliche Bestleistung. Begonnen hat der Tag für sie mit dem Kugelstoß Wettbewerb und einer Weite von 6,16m. Den sich anschließenden Hürdenlauf lief sie zum ersten Mal mit einem Dreier Rhythmus zwischen den Hürden und erkämpfte sich so eine Zeit von 11.39sek. Im für die Athletin noch ungewohnten Diskuswurf warf sie sich mit einer Weite von über 18m auf Rang 2. Über 100 Punkte trennten sie nach diesen drei Disziplinen von der Erstplatzierten, ihre Paradedisziplinen standen aber erst noch an. Auch hier gelangen Julia auf den 75m in 10,73sek und im Weitsprung mit einer Weite von 4,15m zwei neue Bestleistungen. Zum ersten Mal in ihrer Leichtathletik Karriere übersprang sie dabei die 4m Marke. Für die laufende Saison ist sicherlich auch noch eine größere Weite das Ziel. Durch ihren beherzten Wettkampf in den letzten beiden Disziplinen konnte sich Julia ihren ersten Oberpfalzmeister Titel abholen. Sie hatte am Ende 20 Punkte Vorsprung zur Zweitplatzierten.

Julia Meier Oberpfalzmeisterin

Im Block Sprint-Sprung war Katrin Hölldobler am Start. Sie wurde Siebte in der Gesamtwertung. Besonders hervorzuheben sind hier ihre neuen Bestleistungen über 75m in 11,61sek, über die 80m Hürden in 12,78sek und der Hochsprung mit einer Höhe von 1,27m. Dabei scheiterte sie an 1,30m nur knapp.

Julia Meier und Katrin Hölldobler

Bereits am Vormittag starteten Emily Helbling, Lina Mauerer, Katharina Zitzler und Isabella Graf im Rahmen der ersten Kreisschülerrunde Süd in der Kinderleichtathletik. In der Altersklasse Team U12 wurden sie mit ihrer Mannschaft unter dem Teamnamen "Running Turtles" Fünfter. Jeder hatte hier einen 50m Lauf, Hochsprung, Medizinball-Stoßen und Heulerwurf zu absolvieren. Die erreichten Punkte wurden am Ende zu einem Gesamtergebnis addiert. (sdg)

Bei traumhaften Leichtathletik Wetter starteten die Leichtathleten des TSV Schwandorf an diesem Wochenende auf drei Wettkämpfen und einem Volkslauf. Bei den Kreismeisterschaften des Kreises Süd am Samstag für die Altersklassen U14-U20 in Bad Kötzting erreichten die Schwandorfer gemeinsam sechs Kreismeistertitel und viele weitere Top Platzierungen unter den ersten Acht.

Erfreulich war vor allem der Start von Daniela Gantschir in der U20. Nach zweijähriger Wettkampfpause das erste Mal wieder über 100m und in der Staffel am Start, sprintete sie in 12,83sek unter perfekten Bedingungen zum Kreismeistertitel. Die Zeit ist schon nahe ihrer bereits zwei Jahre alten Bestleistung aus dem Jahr 2014 und bedeutet für sie überraschend früh in der Saison die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft im Juli. Außerdem darf die Athletin am kommenden Donnerstag die 100m im Bayern Cup für die Mannschaft der Startgemeinschaft mit dem SWC Regensburg absolvieren. Mit der Startgemeinschaft lief Daniela außerdem die 4 x 100 m Staffel und wurde auch dort mit einer trotz Wechselproblemen durchaus akzeptablen Zeit von 51,50sek, die ebenfalls bereits die Qualifikation für die Bayerischen Meisterschaften bedeutet, Kreismeisterin.

Daniela Gantschir in der 4x100m-Staffel

Ebenfalls zwei Kreismeistertitel sicherte sich Marek Wittmann in der U14. Über 100m lief er eine für ihn sehr gute Zeit von 13,13sek und in einem spannenden 800m Rennen gewann er in einer Zeit von 2:36,85min. Beide Zeiten bedeuten auch für ihn die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft im Juli bei den U16. Auch im Weit- und Hochsprung war Marek am Start. Hier sicherte er sich jeweils den Vizekreismeistertitel mit 4,89m im Weitsprung und 1,49m im Hochsprung. Je einen Kreismeistertitel erkämpften Andreas Schwarz (M12) und Theresa Schneider (W15). Andreas absolvierte seinen ersten Freiluftwettkampf und siegte mit einer Weite von 3,98m im Weitsprung. Über die 75m Distanz wurde Andreas mit 11,98sek Vizekreismeister.

Langstrecklerin Theresa Schneider war Favoritin über die 800m Distanz und sicherte sich ihren Sieg in einem taktisch sehr gut gelaufenen Rennen mit einem Schlussspurt in der Zeit von 2:42,30min. Theresa wurde außerdem über die 100m Distanz in einer Zeit von 14,56sek Dritte und im Weitsprung mit 4,28m Fünfte.

Teresa Schneider Kreismeisterin im 800m-Lauf

Vizekreismeister im Hochsprung wurde mit übersprungenen 1,52m Matthias Schwarz in der M15. Im Weitsprung fehlten ihm mit 4,94m wenige Zentimeter zum Stockerlplatz. Aufgrund von Rückenproblemen musste er seinen Start über die 100m Distanz leider absagen. Vom Pech verfolgt waren die jüngeren Mädels und Jungs der M12 und W12/13. In der M12 war neben dem erfolgreichen Andreas Schwarz, Jonathan Glaab am Start. Im Weitsprung brachte er leider nur einen Sprung gültig in die Grube, was Platz Fünf mit einer Weite von 3,14m bedeutete. Über die 75m gut im Rennen stürzte er wenige Meter vor dem Ziel vermutlich aufgrund von Kreislaufproblemen. In der W12 war Marlene Seidl zum ersten Mal auf einem Wettkampf am Start. In einem sehr großen Starterfeld wurde sie über 75m 13, im Weitsprung erreichte sie den 15. Platz. Leistungsträgerin Lisa Birzer stürzte ähnlich wie Jonathan ins Ziel und verletzte sich dabei am Arm. Ihre Zeit von 11,26sek bedeuten aber Persönliche Bestleistung und Platz 6 in der Gesamtwertung. Ähnlich viel Pech hatten Julia Meier und Hanna Smedseng, welche sich bereits im Vorfeld am Knie und Fuß leicht verletzten und somit nicht auf ihre vollen Kräfte zurückgreifen konnten. Julia wurde trotzdem mit für sie sehr guten übersprungenen 1,30m Fünfte im Hochsprung. Von Erfolg gekrönt war die Staffel der W13. Julia Meier, Hanna Smedseng, Paula Broichhausen und Lisa Birzer holten sich mit einer Zeit von 42,31sek den Vizekreismeistertitel über 4x75m.

Lisa Birzer, Julia Meier, Hanna Smedseng und Paula Broichhausen mit Silber in der 4x75m-Staffel

Noch einen weiteren Vizekreismeistertitel sicherte sich Julia Bleistein im Weitsprung mit einer Weite von 4,45m. Über die 100m lief sie mit 14,61sek auf den 7. Platz. Ihre Freundin Lea Fuchs wurde mit 14,46sek 6. Platzierte und im Weitsprung mit einer Weite von 4,16m Vierte.

Bereits am vergangenen Wochenende wurden Marek Wittmann und Matthias Schwarz gemeinsam mit der Startgemeinschaft aus Regensburg in Wiesau Meister über die 3x1000m. Am Sonntag lief Fabian Müller in der Startgemeinschaft mit Regensburg auf den Bayerischen Langstaffelmeisterschaften in Gilching. Krankheitsbedingt musste Marco Sächerl ausfallen und sein Fehlen in der Staffel konnte leider nicht kompensiert werden. Dies bedeutete leider den undankbaren vierten Platz auf der 4x400m Strecke.

Felix Müller startete in Eschenbach und wurde - vom Winde verweht - über 100m in12,48sek Zweiter und im Weitsprung mit 5,38m ebenso. Seine Paradedisziplin den Speerwurf gewann er in einer Weite von 49,28m. Außerdem fand am Sonntag in Perschen ein Volkslauf statt, bei welchem Magdalena Herbst die 6km Distanz in knapp über 30min zurücklegte. (sdg)

Einen sehr erfolgreichen Einstieg in die Freiluftsaison feierten die Schwandorfer Leichtathleten am vergangenen Samstag beim Werfertag in Regensburg. Die Wurfdisziplinen waren hier als Kreismeisterschaften des Bezirks Oberpfalz Süd und die parallel dazu stattfindenden Langstrecken Wettkämpfe als Oberpfalzmeisterschaft ausgeschrieben. Die sieben Schwandorfer Nachwuchsathleten des TSV Schwandorf erreichten gemeinsam vier Kreismeistertitel im Wurf und einen Oberpfalztitel über die Langstrecke.

Schwandorfer Nachwuchsathletinnen

Das Ziel der jungen W15 Athletin Teresa Schneider war eine 2000m Zeit unter 8min. Sie war noch nie über diese Distanz unterwegs und wollte sich deshalb auf eben dieser Strecke ausprobieren. Bereits nach 400m war klar, dass ihr die Gruppe zu langsam lief und sie setzte sich von dieser ab. Teresa vergrößerte den Abstand zur Verfolgergruppe bis ins Ziel immer weiter und wurde mit einer guten Zeit von 8:08,82min Oberpfalzmeisterin über die 2000m Distanz. Sie hatte am Ende 8sek Vorsprung vor der gemeldeten Favoritin Christine Plötz vom TV Bad Kötzting.

Teresa Schneider holt sich den Oberpfalzmeistertitel im 2000m-Lauf

In den Wurfdisziplinen war Felix Müller am Start. Für ihn sollte der Wettkampf ein Test für den in zwei Wochen stattfindenden Bayern Cup sein, bei dem er für die Mannschaft der U20 voraussichtlich die Wurfdisziplinen übernehmen wird. Felix hat sowohl das Kugelstoßen souverän mit drei Meter Vorsprung und einer Weite von 13,14m und den Speerwurf mit über 10m Vorsprung und einer Weite von 48,32m für sich entscheiden können. Damit wurde er in beiden Disziplinen überlegen Kreismeister. In der W15 waren vier Schwandorfer Mädchen am Start. Den Kreismeistertitel im Diskuswurf konnte sich Julia Meier mit einem Meter Vorsprung und einer Weite von 18,03m abholen.

Hanna Smedseng gewann das Kugelstoßen mit einer Weite von 7,29m. Auch Lisa Birzer, Paula Broichhausen und in der U18 Viktoria Wagner erlangten in allen drei Wurfdisziplinen für sich selbst persönliche Bestleistungen. Sehr gut war dabei auch die Leistung im Kugelstoßen von 7,42m von Viktoria, mit der sie in ihrem ersten Kugelstoßwettkampf Vizekreismeisterin der W14 wurde.(sdg)

Kreismeisterin im Kugelstoßen Hanna Smedseng

Ein kleiner Teil der Schwandorfer Leichtathleten machten sich in den Osterferien auf den Weg nach Misano Adriatico, in der Nähe von Rimini, um sich dort gemeinsam mit den Athleten des SWC Regensburgs auf die Freiluftsaison vorzubereiten.
Nach dem Zimmerbezug am Karfreitag stand zunächst eine Ausdauereinheit und Stabilisierung am Strand an. Dies hatten die Trainer angesetzt, um die lange und anstrengende Fahrt aus den Beinen zu bekommen.
Nach einem gesunden, ausgewogenen Frühstück bei „Mama Casali“ starteten die Athleten am Ostersamstag mit einer Sprinteinheit am Strand. Nachmittags ging es zum Ersten Mal ins Stadion. Hier absolvierten die drei Schwandorfer Leichtathleten aufgeteilt in die Trainingsgruppen des SWC insgesamt 13 Trainingseinheiten, die speziell für die Disziplinen ausgelegt waren, in welchen sie im kommenden Jahr starten werden.
Zwischen den unter hervorragenden Wetterbedingungen stattfindenden Trainingseinheiten wurden bei „Mama Casali“ leckere gesunde Gerichte genossen und am Strand regeneriert. Am freien Nachmittag am Donnerstag gab es außerdem die Möglichkeit Kart fahren zu gehen oder am Strand bei einem Beach-Volleyball Turnier teilzunehmen. Außerdem wurden an den Abenden diverse lustige Freizeitaktionen, wie z.B. ein Musikabend angeboten.

Nun fühlen sich die Athleten bestens vorbereitet und freuen sich auf ihre ersten Wettkämpfe Anfang Mai. (sdg)

Fabian Müller, Dani Gantschir und Marco Sächerl (v. l.)

Auf eine erfolgreiche vergangene und eine hoffentlich genauso erlebnisreiche Sommersaison stieß die Leichtathletik-Trainingsgruppe von Jürgen Gantschir am vergangenen Montag bei einem gemeinsamen Essen an. Zu Beginn ließ der Trainer die abgelaufene Saison Revue passieren. Viele Wettkämpfe, wie z.B. die Oberpfalzmeisterschaft in Regensburg oder ein Mehrkampfmeeting in Amberg wurden gemeinsam besucht und von vielen Erfolgen gekrönt. Fast alle Athleten beteiligten sich außerdem an der Sportabzeichenaktion. Die Abzeichen für das Jahr 2015 wurden alle in Silber oder Gold abgelegt und im Rahmen der Feier verliehen. Insgesamt wurden in der Leichtathletik Abteilung 18 Sportabzeichen abgelegt. Damit ist die Leichtathletik Abteilung diejenige in der die meisten Sportabzeichen des TSV Schwandorf vergeben wurden. An Sportler, welche aufgrund der Ferien bereits verhindert waren, werden die Abzeichen im Nachhinein noch im Training überreicht. (sdg)

18 Sportabzeichen für die Schwandorfer Leichtathleten

Sportabzeichen in Gold:

Katrin Hölldobler, Wittmann Marek, Schinzel Anna-Katharina, Broichhausen Paula, Birzer Lisa, Meier Julia, Smedseng Hanna, Zitzler Katharina, Mauerer Lina, Goldmann Eva, Gantschir Jürgen

Sportabzeichen in Silber:

Rother Anna, Singer Anna, Graf Isabella, Paintner Anja, Frank Mark, Glaser Stella, Wilhelm Anna-Lena

Fürth - Vier Schwandorfer Nachwuchsathleten durften zum Bezirkevergleich nach Fürth

Vier junge Athleten und Athletinnen der Leichtathletik Abteilung des TSV 1880 Schwandorf sind seit Oktober vergangenen Jahres im E-Kader der Oberpfalz aufgenommen. Mädels und Jungs zwischen 13 und 14 Jahren bekommen am Ende einer erfolgreichen Saison jedes Jahr die Chance an einem Auswahlwettkampf teilzunehmen. In den breit gefächerten Disziplinen Medizinballstoßen, 30m fliegend Sprinten, „Fünfer-Hop“ und dem Cooper-Test werden für jeden Teilnehmer aufgrund seiner dort erbrachten Leistung Punkte vergeben. Diejenigen mit den meisten Punkten schaffen es in den E-Kader der Oberpfalz und dürfen im Herbst und im Winter einmal im Monat an ganztägigen Kadertrainingseinheiten in der ganzen Oberpfalz teilnehmen. Auch ein kleines Trainingslager übers Wochenende in Regensburg war Teil der Kadermaßnahmen.

E-Kader der Oberpfalz 2015/2016 mit Marek Wittmann, Julia Meier, Hanna Smedseng und Lisa Birzer

Aus Schwandorf dürfen sich Marek Wittmann, Julia Meier, Hanna Smedseng und Lisa Birzer Kaderathleten nennen. Am vergangenen Wochenende fand im Rahmen des E-Kaders ein Vergleichswettkampf in Fürth mit den E-Kadern aus Ober-, Mittel- und Unterfranken statt. Im 8x100m Sprint durften sich die schnellsten Kaderteilnehmer der Bezirke messen. Alle vier Schwandorfer durften mitlaufen und wurden mit der Oberpfalzstaffel Zweiter. Nur die Oberfranken mussten die acht Oberpfälzer ziehen lassen. Im Anschluss an den Vergleichswettkampf fand ein gemeinsames Training mit hauptamtlichen Trainern des Bayerischen Leichtathletikverbands statt. Diese sind hauptsächlich für das Training der Athleten zuständig, welche im Bayernkader sind. Der E-Kader ist ein Sprungbrett auf den Weg in den Bayernkader und das Training mit den Trainern motivierte die jungen Schwandorfer sehr weiter zu trainieren und eventuell mit 15 dann auch den Sprung in den Bayernkader zu schaffen. (sdg)

München - Der Höhepunkt für die Schwandorfer Leichtathleten des TSV 1880 Schwandorf in der Wintersaison sind in diesem Jahr die Bayerischen Meisterschaften. In der Altersklasse U20 fanden diese am vergangenen Wochenende in München statt. Drei Schwandorfer Athleten konnten sich qualifizieren und machten sich auf den Weg in die bayerische Hauptstadt.

Fabian Müller war dabei der erfolgreichste Athlet aus Schwandorf. Der angehende Abiturient startete über die 200m Distanz und hatte dabei leider das Pech im Vorlauf auf der Innenbahn starten zu müssen, welche für große Athleten aufgrund ihrer engen Kurven schwerer zu laufen ist. Jedoch konnte er sich trotzdem mit einer Zeit von 23,31s für das B-Finale qualifizieren. Aufgrund von einigen Verzichten anderer Athleten auf ihren Finalplatz fand jedoch lediglich ein Finallauf statt, in welchem Fabian seine persönliche Hallenbestleistung um sehr starke 30 Hundertstel verbesserte und in einer Zeit von 22,92s verdient Dritter wurde.

Auch auf der kurzen Distanz - den 60m - war Fabian am Samstag am Start, verpasste aber mit einer Zeit von 7,34s knapp den Einzug in die Finalläufe.

Die letzte Disziplin die am Wochenende für ihn anstand, waren die 4x200m mit der Startgemeinschaft, welche auch in diesem Sportjahr mit dem SWC Regensburg geschlossen wurde. Hier lief als weiterer Schwandorfer Marco Sächerl mit, welcher eigentlich noch der U18 angehört. Gemeinsam mit Amon Schmidt und Marc Steger vom SWC Regensburg waren sie eigentlich auf Rang Zwei gelegen. Leider zog sich Marc Steger als dritter Läufer eine Muskelverletzung zu und musste daher sein Tempo reduzieren, was für die Staffel mit einer Zeit von 1:39,25min den Siebten Rang bedeutet.

Ein weiterer Erfolg für die Schwandorfer Leichtathleten geht an Elisa Leitner. Auch hier besteht weiterhin die Startgemeinschaft mit dem SWC Regensburg. Gemeinsam mit Theresa Jäger, Jaqueline Sterk und Sophie Sachsenhauser vom SWC Regensburg belegte sie über 4x200m den Vierten Platz. Mit einer Zeit von 1:47,61min schafften sie sogar die Qualifikationsleistung für die Deutschen Hallenmeisterschaften U20 in Dortmund. Im Dreisprung wurde Elisa mit 10,37m Fünfte. Zum ersten Mal lief sie auch die Distanz von 60m und beendete diese Sprintstrecke in einer Zeit von 8,46s. Allgemein rufen die erbrachten Leistungen ein gutes Gefühl für die kommende Sommersaison hervor und man kann wirklich über alle Ergebnisse sehr zufrieden sein. (sdg)

Fürth - Schwandorfer Athleten fühlen sich auch in der Halle sehr wohl. Neben Müller erreicht auch Marek Wittmann den 3. Platz bei der "Nordbayerischen".

Schwandorf. Die Hallensaison der Schwandorfer Leichtathleten wurde am vergangenen Sonntag in Fürth mit der Nordbayerischen Hallenmeisterschaft der W13, M14 und der U20 beendet. Sechs Athleten des TSV 1880 Schwandorf machten sich auf den Weg nach Fürth, um einen letzten Test für die Freiluftsaison zu absolvieren und die letzten Hallenmedaillen zu ergattern.

Bestleistung bestätigt

Allen voran lief wieder einmal der 18-jährige Fabian Müller. Der Schüler des CFG-Gymnasiums bestätigte seine erst vor zwei Wochen bei den Bayerischen Hallenmeisterschaften aufgestellte Bestleistung über 200 Meter in einem guten Starterfeld. Mit einer Zeit von 22,93 Sekunden wurde er Dritter bei der Nordbayerischen Meisterschaft in der Altersklasse U20. Auch über die 60-Meter-Distanz war Fabian Müller am Start. Die Zeit von 7,33 Sekunden brachte Fabian Müller in einem starken Finale Platz fünf ein.

Eine Premiere gab es für die "Kleinsten" Schwandorfer Athleten Julia Meier, Katrin Hölldobler, Lisa Birzer, Hanna Smedseng und Marek Wittmannn. Zum ersten Mal liefen alle die 60 Meter, und dabei war Julia Meier bei den Mädchen (W13) mit einer Zeit von 8,88 Sekunden als Zwölfte die beste Schwandorferin. Aber auch Julias Teamkolleginnen zeigten, dass im Sommer besonders mit der Staffel viel zu erreichen wäre. Lisa Birzer lief eine Zeit von 9,32 Sekunden, Hanna Smedseng kam kurz nach ihr in 9,39 Sekunden ins Ziel und Katrin Hölldobler erreichte die Ziellinie nach 9,49 Sekunden.

Großes Potenzial

Marek Wittmann, dessen Spezialdisziplinen die längeren Mittelstrecken sind, zeigte auch über die 60-Meter-Distanz sein Potenzial. Er wurde mit einer für ihn sehr guten Zeit von 8,34 Sekunden Neunter in einem sehr großen Starterfeld der M14.

Auf ein gutes Abschneiden in seiner Paradedisziplin, den 800 Metern, lag allerdings an diesem Tag sein Fokus. Anders als in der Freiluftsaison beträgt eine Hallenrunde lediglich 200 Meter, demzufolge musste er vier Runden absolvieren. Anfangs war es doch sehr ungewohnt für ihn, im Nachhinein war er allerdings von der Halle und der Atmosphäre sehr beeindruckt.

Von den Trainern wurde in etwa eine Zeit von 2:30,00 Minuten angepeilt. Nachdem Marek Wittmann die ersten beiden Runden etwas schnell angegangen war, musste er die letzten 300 Meter dem schnellen Tempo etwas Tribut zollen, aber dennoch verbesserte er seine persönliche Bestleistung um zwölf Sekunden und wurde zur Zufriedenheit der Trainer mit einer Zeit von 2.29,58 Minuten Dritter bei der Nordbayerischen Meisterschaft.

Dabei trennten den Schwandorfer nur zehn Zehntel Sekunden vom Zweitplatzierten, der in einem anderen Lauf am Start war. Wären beide in einem direkten Duell gegeneinander angetreten, wäre womöglich auch der zweite Platz für Marek Wittmann möglich gewesen.(sdg)